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	<title>Geschichte &#8211; Förderverein Junge Geiger Böblingen e.V.</title>
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	<title>Geschichte &#8211; Förderverein Junge Geiger Böblingen e.V.</title>
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		<title>Besuch beim Meister</title>
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		<dc:creator><![CDATA[S.H. Pöllmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Apr 2019 09:38:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Jugend musiziert]]></category>
		<category><![CDATA[Meisterkurse]]></category>
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					<description><![CDATA[Zu einer außergewöhnlichen Begegnung kam es im April 2019 in Hohenwettersbach bei Karlsruhe mit dem interntional tätigen Geiger und Violinprofessor Josef Rissin: Siard Kleiner, herausragender junger Böblinger Geiger bereitete sich...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Zu einer außergewöhnlichen Begegnung kam es im April 2019 in Hohenwettersbach bei Karlsruhe mit dem interntional tätigen Geiger und Violinprofessor Josef Rissin: Siard Kleiner, herausragender junger Böblinger Geiger bereitete sich auf den Bundeswettbewerb &#8222;Jugend musiziert&#8220; in Halle vor. Schon länger stand der Gedanke im Raum, Wertungsprogramme, soweit sie in Wettbewerben aussichtsreich sind, einer Art Supervision zu unterziehen. Der Respekt vor dem Meister war und ist enorm. Weltbekannte Geiger wie Sergey Khachatryan, Marie-Elisabeth Lott oder in jüngster Zeit Daniel Lozakovich zählen zu seinen Schülern. War man auf einen strengen Moskauer Violinprofessoer eingestellt, so entspannte sich die Situation doch sehr schnell: nach einem ersten Durchgang mit Ysayes &#8222;Ballade&#8220; und Sarasates &#8222;Carmen-Fantasie&#8220; ging Josef Rissin sehr freundlich, ja geradezu väterlich auf Siard ein und hatte viele Vorschläge zu Fingersätzen und Phrasierungen anzubringen, die seiner langen Karriere als Konzertgeiger entstammen. Einen ganzen Nachmittag widmete sich Rissin dem jungen Musiker. Sicher ein unvergesslicher Tag für alle Beteiligten.</p>
<p>Später war Siard sehr erfolgreich. Er erspielte sich in der Solowertung AG V einen 3. Bundespreis.</p>
<p><iframe title="N. Paganini - Violinkonzert No.1, Op.6" width="1080" height="810" src="https://www.youtube.com/embed/fgeiFwv9ktg?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
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		<title>Im Gespräch mit Anne- Sophie Mutter</title>
		<link>https://www.junge-geiger.de/im-gespraech-mit-anne-sophie-mutter/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[S.H. Pöllmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Mar 2018 09:44:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Meet & Greet]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein Gastspiel der weltbekannten Geigerin Anne-Sophie Mutter beim Stuttgarter Kammerorchester war ein großes Ereignis. Da dies keine Tournee war, sondern in dieser Besetzung ausschließlich in Stuttgart statt fand, wurde auch...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Gastspiel der weltbekannten Geigerin Anne-Sophie Mutter beim Stuttgarter Kammerorchester war ein großes Ereignis. Da dies keine Tournee war, sondern in dieser Besetzung ausschließlich in Stuttgart statt fand, wurde auch vor Ort geprobt. Schnell kamen wir auf den Gedanken, beim Stuttgarter Kammerorchester nach der Möglichkeit zu einem Probenbesuch anzufragen. Dem wurde von Seiten der Orchesterleitung aber insbesondere auch durch die Geigerin selbst zugestimmt.<br />
Anne-Sophie Mutter probte in drei Stunden Violinkonzerte von W. A. Mozart (KV 211, 216 und 219). Exklusiv durften wir dieser hochkonzentrierten Arbeit beiwohnen und erlebten völlig fasziniert diese wunderbare Musik. Anschließen kam Anne-Sophie Mutter auf uns zu, stellte sich vielen Fragen der jungen Leute und nahm sich viel Zeit.</p>
<h5>Bild: Probenbesuch beim Stuttgarter Kammerorchester, SH Pöllmann im Gespräch mit Anne- Sophie Mutter.</h5>
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		<title>Probenbesuch bei Gidon Kremer und Victor Kissine</title>
		<link>https://www.junge-geiger.de/probenbesuch-bei-gidon-kremer-und-victor-kissine/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[S.H. Pöllmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 May 2017 10:17:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ausflüge]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Meet & Greet]]></category>
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					<description><![CDATA[Wenn aus einem Duett ein Terzett wird &#8211; der Geiger Gidon Kremer und der Komponist Viktor Kissine beim Staatsorchester Stuttgart Am 13.05.2017 hatte Herr Pöllmann erneut zu einem Probenbesuch beim...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wenn aus einem Duett ein Terzett wird &#8211; </strong><strong>der Geiger Gidon Kremer und der Komponist Viktor Kissine beim Staatsorchester Stuttgart</strong></p>
<p>Am 13.05.2017 hatte Herr Pöllmann erneut zu einem Probenbesuch beim Staatsorchester Stuttgart eingeladen. Diesmal erwartete die leider recht kleine Gruppe von neun Geigenschülern der Musikschule den Jahrhundertgeiger Gidon Kremer mit einem eigens für ihn komponierten Violinkonzert.</p>
<p>Gespannt reisten die Kinder an und wurden von Herrn Rennicke in Empfang genommen, der über den Solisten, das Werk und den Komponisten Viktor Kissine erzählte. Dabei erfuhren die Kinder, dass der Komponist selbst anwesend sei und mit in der Probe sitze.  Der Geiger Kremer und der Komponist Kissine sind Freunde und kennen sich schon lange. So sei das Werk auch genau auf die hohen technischen und musikalischen Möglichkeiten des großen Geigers zugeschnitten.</p>
<p>Auch ein Kamerateam begleite die Europatournee des Geigers und so stieg die Spannung auf den Solisten, den Komponisten und die Situation.</p>
<p>In der Probe bekamen die Kinder einen Einblick in die Arbeit des Orchesters im Zusammenspiel mit dem Weltstar Kremer und dem Komponisten Kissine. Nicht immer war man sich über Tempi oder Lautstärke einig. Nachdem sich die jungen Geiger in die ungewohnt sphärischen Klänge des Werkes eingehört hatten, begann die Durchlaufprobe.</p>
<p>Leider konnten die Kinder nicht mit Gidon Kremer sprechen, der noch weitere Verpflichtungen hatte. Aber Viktor Kissine war spontan bereit ein Erinnerungsfoto zu machen. In einem kurzen Dialog zeigte er sich sehr entspannt und interessiert an den Kindern.</p>
<p>Glücklich trat man mit etlichen neuen Einsichten und Erfahrungen den Heimweg an. Da sich die Gruppe der jungen Geiger auch dieses Mal wieder tadellos verhielt, ist zu hoffen, dass sie bald erneut zu einer Probe nach Stuttgart kommen dürfen.</p>
<p>Vielen Dank an Herrn Rennicke, das Staatsorchester Stuttgart und Herrn Pöllmann, dass sie dieses Erlebnis ermöglicht haben!</p>
<p>Monika Bartelt</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
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		<title>Grandiose Kammermusik</title>
		<link>https://www.junge-geiger.de/grandiose-kammermusik/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[S.H. Pöllmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Nov 2011 21:47:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Presse]]></category>
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					<description><![CDATA[Böblingen: Florian von Radowitz und Andrea Kim in AEG-AulaVon unserem Mitarbeiter Bernd Heiden Auf Einladung des Fördervereins Jun­ge Geiger Böblingen gastierten in der Aula des Albert-Einstein-Gymnasiums (AEG) die Violinistin Andrea...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Böblingen: Florian von Radowitz und Andrea Kim in AEG-AulaVon unserem Mitarbeiter Bernd Heiden</p>
<p>Auf Einladung des Fördervereins Jun­ge Geiger Böblingen gastierten in der Aula des Albert-Einstein-Gymnasiums (AEG) die Violinistin Andrea Kim und der Pianist Florian von Radowitz mit Sonaten von Mozart bis Avantgarde.</p>
<p>Für Florian von Radowitz war es die Heimkehr an alte Wirkungsstätte. Der ehe­malige Schüler von Nora Huzly an der Sin- delfinger SMTT hatte am AEG damals noch unter dem Namen Florian Schnabel sein Abitur gemacht.</p>
<p>Mit Violinistin Andrea Kim konzertiert von Radowitz nun schon einige Zeit. 2007 zählten sie zur Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler des Deutschen Musikrates. Selbst wenn der Flügel der Aula seine bes­ten Tage hinter sich hat und eine Frischzel­lenkur vertragen könnte, das Duo bescherte einen grandiosen Kammermusikabend, der hielt, was die Meriten versprachen.</p>
<p>Zu dick oder zu dünn im Ton, zu sachlich oder zu verkitscht in der Modellierung: Mo­zart macht es Geigern leichter, etwas falsch als richtig zu machen. Mit der Violinsonate KV 296 von Wolfgang Amadeus Mozart lie­ferte Violinistin Elim indes ein Beispiel mit Referenzwert. Unter Verzicht auf falsches Parfüm und Zuckerguss formt sie das hei­ter-apollinische Stück aus dem Gedanken klassischen Ebenmaßes unter sparsamem Einsatz der Gestaltungsmittel. Die variiert sie allerdings in mitunter mikroskopischen Dosen, was ihr eine glänzende Bogentech­nik gestattet und eine selbst im Spitzenbe­reich nicht alle Tage zu sehende Vibratokon­trolle. Die Abstimmung mit einem ebenso filigran perlenden wie arios gespielten Flügel ist in der Aula ebenfalls vorbildlich: Selbst scheinbar nebensächlichere, zarte Violintöne behalten ihr Existenzrecht.</p>
<p>Wie eine luftige Tuschezeichnung zu ei­nem gespachtelten Ölbild verhält sich Mo­zart zur romantischen c-Moll-Sonate Edvard Griegs. Der Norweger arbeitet mit saftiger Melodik, schillernden Klaviereffekten, süßli­cher Idyllik und rustikal daherstampfender, wohl von nordischen Volkstänzen inspirier­ter Rhythmik. Griegs Welt entfaltet das Duo mit immenser Klangbreite und Sorgwir- kung, mitunter leidenschaftlich-ungestüm, ohne aber die grüblerisch-nachdenklichen Augenblicke zu überspielen.</p>
<p>Teils Atonalität und Aleatorik &#8211; Zufalls­prinzipien &#8211; und experimentierfreudige Spieltechniken für die Violine setzt Witold Lutoslawski in seiner Partita von 1984 ein. Aber das Stück besticht mit Formkonse­quenz, Expressivität und im konservativen Sinn schöner wie skurriler Klanglichkeit. Furios, mit stetem knüpfen neuer Span­nungsbögen durchmessen die Interpreten diesen zwischen Hysterie und Wutausbrü­chen, verletzlicher Elegie und Zerbrechlich­keit mäandernden Musikkosmos.</p>
<p>Ist Zerfall der Einheit ein Signum der Mo­derne, so ist Leos Janäceks Sonate von 1922 trotz klassischer Konstruktion gefühlt mo­dern. Eine durch Spätromantik und Impres­sionismus informierte Tonsprache kreiert blitzartige Stimmungswechsel und nicht zu­letzt der notturnomäßig anhebende, dann vom Duo zu sagenhaften Intensitätsspitzen getriebene Finalsatz, steht für das rhapsodi­sche des Gesamtstücks: Der rauschhafte Hö­henflug endet in erschöpfter Resignation.</p>
<p>SZ/BZ  vom 4. November 2011</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Duo-Recital Doren Dinglinger- Nadine Hartung 16.04. 2005</title>
		<link>https://www.junge-geiger.de/duo-recital-doren-dinglinger-nadine-hartung-16-04-2005/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[S.H. Pöllmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 16 Apr 2005 15:54:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bisherige Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
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					<description><![CDATA[Doren Dinglinger wird 1981 in Stuttgart geboren Als Siebenjährige erhält sie ihren ersten Geigenunterricht. 1992 tritt Doren in die studienvorbereitende Klasse der Musikschule Stuttgart bei Ulrike Abdank ein. Bereits 1995 kann...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><b>Doren Dinglinger</b> wird 1981 in Stuttgart geboren Als Siebenjährige erhält sie ihren ersten Geigenunterricht. 1992 tritt Doren in die studienvorbereitende Klasse der Musikschule Stuttgart bei Ulrike Abdank ein.</p>
<p style="text-align: left;">Bereits 1995 kann die junge Geigerin mit dem Ehrendiplom beim &#8222;Internationalen Violinwettbewerb Kloster Schöntal“ einen internatonalen Erfolg verbuchen. Es folgen Preise auf Bundesebene bei „Jugend musiziert“ sowie auf internatonaler Ebene („Internationaler Jaroslav-Kocian- Violinwettbewerb&#8220; in Usti nad, Orlici, Tschechische Republik; „Jean Rogister&#8220; in Verviers, Belgien).</p>
<p style="text-align: left;">Konzerterfahrung hat Doren Dinglinger als Solistin mit dem Jugendsinfonieorchester Stuttgart in den Niederlanden, mit der Philharmonie Bad Reichenhall sowie mit dem Schülersinfonieorchester Stuttgart im In- und Ausland (Italien) sammeln können.</p>
<p style="text-align: left;">Doren spielt seit 1999 auf der nur leihweise zur Verfügung gestellten Petrus Schulz Violine (1859) aus der Landessammlung Baden-Württemberg.</p>
<p style="text-align: left;">Im Jahre 2000 nimmt Doren Dinglinger das Violinstudium bei Prof. Antje Weithaas an der Hochschule der Künste (HdK), Berlin auf. Seit Februar 2002 studiert sie bei Prof. Wolfram König.</p>
<p style="text-align: left;">Doren Dinglinger bewirbt sich 2004 mit 35 anderen Geigerinnen und Geigern um den Louis-Spohr-Förderpreis 2004. Nach der Vorrunde wird Sie mit sechs Geigern für das Finale am 13. Februar 2004 von der Jury ausgewählt. Der Konzertmitschnitt der Finalrunde wird bei ABP produziert.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Drahtseilakte auf Saiten</title>
		<link>https://www.junge-geiger.de/drahtseilakte-auf-saiten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[S.H. Pöllmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Jun 1992 11:23:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bisherige Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Presse]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Geigerin Nina Boesen und der Pianist Peter Winhardt im Württembergsaal BÖBLINGEN. Kammermusik auf höchstem technischen, wie mu­sikalischen Niveau boten die Gei­gerin Nina Boesen und ihr Partner am Flügel, Peter...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Die Geigerin Nina Boesen und der Pianist Peter Winhardt im Württembergsaal</h2>
<p>BÖBLINGEN. Kammermusik auf höchstem technischen, wie mu­sikalischen Niveau boten die Gei­gerin Nina Boesen und ihr Partner am Flügel, Peter Winhardt, bei ih­rem Duoabend im Württemberg- saal der Kongreßhalle. Der       För­derverein „Junge Geiger Böblin­gen e. V.“ hatte zu diesem Konzert geladen und es war sicherlich der „harte Kern“ der Musikliebhaber Böblingens, der hier versammelt war. Immerhin hatten sich etwa sechzig Besucher eingefunden, eine Zahl, die man für Böblinger Verhältnisse schon als erfreulich ansehen muß, haben doch Konzer­te solcher Art in Böblingen keine Tradition und somit kein Stamm­publikum. Was den „Förderverein Junge Geiger“ betrifft, so sieht er seine Hauptaufgabe in der Unter­stützung des Unterrichts auf Streichinstrumenten an der hiesi­gen Musik- und Kunstschule. Kon­zertveranstaltungen ergänzen le­diglich das pädagogische Konzept.</p>
<p>Für das zunehmend hellauf be­geisterte Publikum wurde rasch deutlich, daß es zwei hervorragen­de Musiker vor sich hatte, die sich im Verlauf des vielseitigen Programmes enorm zu steigern wuß­ten. Man begann mit Ludwig van Beethovens gewichtiger G-Dur Sonate op. 96, dem letzten Werk eines großen Zyklus von zehn So­naten für die Besetzung Klavier und Violine.</p>
<p>Gleich hier verstanden es Nina Boesen und Peter Winhardt ohne Anfangsnervositäten eine in sich geschlossene Interpretation zu bieten: technisch makellos und sehr subtil in Aspekten der Dyna­mik und Klangfarben. Souverän und leidenschaftlich bei teils atemberaubenden Tempi folgte die d-Moll Sonate op. 108 von Jo­hannes Brahms: ein beeindrucken­der Vortrag, der Vergleiche mit großen Vertretern des Faches, auch aut Plattenaufnahmen, nicht zu scheuen brauchte.</p>
<p>Nach der Pause Friedrich Smetanas Stücke „Aus der Heimat“. Beim ersten Hören boten diese Stücke nicht viel Neues, zeigten aber erneut die große Gestal­tungskraft des Duos. Schnell wandte man sich der „Carmenfan­tasie“ zu, einer Komposition von Pablo de Sarasate nach Themen der gleichnamigen Oper von Bizet. Für Geiger bildet dieses Stück eine Art „Drahtseilakt“. Es ist ge­spickt mit allen technischen An­forderungen und Finessen, die man der Violine zu entlocken ver­mag und Nina Boesen vermochte hier alle Register ihres enormen Könnens zu ziehen. Mit kantablem Schmelz und süßer Kantilene zeichnete sie die dramatische Ge­schichte um Carmen nach, konnte<br />
die musikalischen Szenen der Oper lebendig werden lassen und entledigte sich aller technischen Schwierigkeiten mit lässiger Bra­vour. Peter Winhardt, der glänzen­de Pianist des Abends, der gerade noch in Brahms’ Komposition ein „Klavierkonzert“ wahrlich mei­sterhaft absolviert hatte, bereitete nun einen Klangteppich um Nina Boesens Spiel. Das Publikum war hingerissen. Ein Abend, der dem Zuhörer in Erinnerung bleiben wird. Man hatte den Eindruck, daß die beiden Künstler am Anfang einer aussichtsreichen Karriere stehen. Für den Förderverein bleibt zu hoffen, daß sich die Qua­lität dieser Konzerte herumspricht und die Zuhörerzahlen ansteigen.</p>
<p style="text-align: right;">SIEGFRIED H. PÖLLMANN, KRZ/Böblinger Bote 30. Juni 1992</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Höllische Musikalität im Gemeindehaus</title>
		<link>https://www.junge-geiger.de/hoellische-musikalitaet-im-gemeindehaus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gastautor]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Jun 1991 07:44:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bisherige Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Presse]]></category>
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					<description><![CDATA[Nachwuchsvirtuosin Katrin Scholz gab ihre geigerische Visitenkarte ab BÖBLINGEN. Nahezu klammheimlich ist er zum ersten Mal als Veranstalter an die Öffentlichkeit getreten und hat gleich einen Bombenerfolg gelandet &#8211; ein...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nachwuchsvirtuosin Katrin Scholz gab ihre geigerische Visitenkarte ab</p>
<p>BÖBLINGEN. Nahezu klammheimlich ist er zum ersten Mal als Veranstalter an die Öffentlichkeit getreten und hat gleich einen Bombenerfolg gelandet &#8211; ein Su­perkonzert und einen vollen Saal. Die Rede ist vom seit vier Jahren existierenden Verein zur Förde­rung junger Geiger, zunächst eine Institution als Ergänzung zur Mu­sikschularbeit und jetzt eben ein Veranstalter. Vorsitzender Dr. Wagner aus Altdorf mußte gleich eine Programmänderung des Kon­zertes im Bonifatiushaus ankündi­gen. Statt Nina Boesen, die zwar im Auditorium saß, aber wegen einer Fingererkrankung passen mußte, spielte nun Katrin Scholz aus Berlin Violine und Maria So-fianska aus Stuttgart Klavier.</p>
<p>Ob es Gewinn oder Verlust ge­wesen ist, interessiert wenig, da Spekulation bleibend. Betrachten wir also die geigerischen wie mu­sikalischen Fähigkeiten der gebür­tigen Ostberlinerin, die aus einer exzellenten Musiker- und Profes­sorenfamilie stammt und in letzter Zeit etliche internationale Preise eingeheimst hat, zuletzt beim Ku- lenkampff-Wettbewerb in Köln. Sie, die stehend kaum größer ist als die große Sofianska sitzend, strotzt nur so vor (zumindest mu­sikalischem) Selbstbewußtsein, das zuallererst auf brillantestem, virtuosem Können beruht.</p>
<p>So gesehen war die Wahl von Brahms’ A-Dur-Sonate zu Beginn wenig glücklich. Dies so „sonnig“ dahinströmende Werk braucht einen auch menschlich gereiften Interpreten, der gewissermaßen vollmundig die satt-romantischen Farbschattierugen in glühendes, doch ebenso auch gedämpftes Licht tauchen kann. Und genau da ging Katrin Scholz zu wenig aus sich heraus, vertraute zu wenig auf die narrativen Qualitäten eines so­noren Geigentons. So fehlte es an der Binnenspannung, vor allem in den weniger exponierten Stellen der Komposition.</p>
<p>Spinnengewebe</p>
<p>Schon differenzierter ging es dann bei vier Preludes aus op. 34 von Schostakowitsch zu. Das humorig-groteske Element der Pie­cen lag der jungen Geigerin we­sentlich besser; schnurrend vor Vergnügen oder zart wie Spinnen­gewebe zauberte sie die Töne aus ihrem Instrument und verblüffte ganz en passant mit technischen Kulinaria. Zu richtig großer Form lief sie jedoch nach der Pause des gut besuchten Konzertes auf. Ravels grandiose Sonate pendelt zwi­schen Strawinskischer Sprödheit und überschäumendem Spielwitz. Katrin Scholz ließ nun auch stär­ker ihr Temperament, mit Bogen und vier Saiten gewappnet, aus sich heraustreten, gab dem Stück seine effektvoll-virtuose, aber nicht vordergründige Komponen­te, sei es nun im feurigen Pizzica- to-Blues oder im irrwitzigen Per­petuum mobile des Schlußsatzes &#8211; und vergaß dennoch nicht, daß ge­rade bei Ravels späten Werken stets ein tieferer Urgrund an ern­sterer Bedeutung vorhanden ist, der sich vor den Interpreten aber gern versteckt hält, wenn sie sich nicht darum bemühen.</p>
<p>Zirzensisch wurde es dann bei Sarasates „Caprice basque“. Was bei Ravel und Schostakowitsch noch eine geglückte Kombination von Artistik, Klangdifferenzierung und aufrichtiger Musikalität war, entpuppt sich beim Spanier als ris­kanter Seiltanz ohne doppelten Boden; musikalisch sicher weniger wertvoll, dennoch live faszinie­rend &#8211; vorausgesetzt man kann.</p>
<p>Und Katrin Scholz, deren äu­ßerst sichere und souveräne Tech­nik schon vorher überzeugte, ließ es nur so höllisch Zischen, Knallen und Qualmen, das alles noch bei ästhetisch gestaltetem Violinton, so daß man an berühmte Virtuo­senvorfahren denkt. Das Publikum war aus dem Häuschen und bekam zwei Zugaben. Wenn nicht alles täuscht, wächst hier ein außerge­wöhnliches Geigengenie heran, vielleicht nicht mit der musikanisch-sinnlichen Ausstrahlung einer Mutter, dafür mit einer for­dernden, nicht oberflächlichen Virtuosität der Extraklasse.</p>
<p>Die armen Pianisten können wirklich nichts dafür, aber als Be­gleiter stehen sie nicht im Ram­penlicht, sondern müssen Akzente setzend funktionieren. Maria So­fianska tat dieses gut.</p>
<p>Dr. ULRICH KÖPPEN Kreiszeitung/Böblinger Bote vom 26. Juni 1991</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Heiß und stürmisch</title>
		<link>https://www.junge-geiger.de/heiss-und-stuermisch/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gastautor]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Apr 1991 13:48:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bisherige Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Presse]]></category>
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					<description><![CDATA[Isabelle Faust und Maria Sofianska im Albert-Einstein-Gymnasium BÖBLINGEN. „Wechselhaft, starker Wind aus allen Richtungen bis hin zu orkanartigen Böen, zum Teil Aufheiterungen mit Temperaturen bis zum Schmelzpunkt.“ So ähnlich hätte...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h1>Isabelle Faust und Maria Sofianska im Albert-Einstein-Gymnasium</h1>
<p>BÖBLINGEN. „Wechselhaft, starker Wind aus allen Richtungen bis hin zu orkanartigen Böen, zum Teil Aufheiterungen mit Temperaturen bis zum Schmelzpunkt.“ So ähnlich hätte die Vorhersage für die „Wetterlage“ des Duo-Abends in der Aula des Albert-Einstein-Gymnasiums mit Isabelle Faust (Violine) und Maria Sofianska (Klavier) aussehen können. &#8218;&#8220;Die zwei Künstlerinnen gingen mit einer solchen Energie und Kraft ans Werk, daß es eine reine Freude war, ihrem erstklassigen Spiel zu lauschen.<br />
Das Werk? &#8211; Es waren gleich zwei von Schubert (Sonatine in g-Moll und als Glanz-, End- und Höhepunkt die große Fantasie für Violine und Klavier in C-Dur), Beethovens c-Moll Sonate und „Vier Stücke für Violine und Klavier“ von Anton Webern. Ein geschriebener und damit an sich lebloser Notentext kann nur dadurch auferweckt werden, daß sich Musiker intensiv mit ihm beschäftigen, im Sinne des Komponisten wiedergeben und dabei möglichst eine eigene Vorstellung in die Interpretation einfließen lassen. Das Resultat dieser Vorarbeit war in brillanter Weise zu hören: Affekte und Phrasierungen kamen aus dem Innersten, gewollt spitze, hohe Töne kitzelten in den Ohren, gewaltiges Aufbäumen aus der Tiefe und Wellen, die alles Vorherige gleichsam überschwemmten, folgten.<br />
Das markante Hauptthema der Schubert-Sonatine, in das er eine gehörige Portion seines Weltschmerzes gelegt hat, war schon die erste Orkanböe. Die sehr energische Musizierweise beider Instrumentalistinnen rissen die Zuhörer bei vorwärtsstrebenden, hellen Phrasen ebenso mit wie bei ruhigen, fast depressiven Melodien. Das slawisch anmutende Hauptthema des vierten Satzes<br />
war zudem ein tänzerisches Element.<br />
Die Saiten der Violine, die vor allem bei der folgenden Beethoven-Sonate einer permanenten Belastbarkeitsprobe ausgesetzt waren, hielten dem festen Strich der Violinistin gut stand, lediglich ein paar Bogenhaare nahmen buchstäblich Reißaus.<br />
Isabelle Faust ließ ihre Geige grollen, zärtlich singen, weinen und schreien, ja manchmal glaubte man fast ein verschmitztes Lachen zu hören. Maria Sofianska, Dozentin an der Hochschule für Musik in Stuttgart, war bei jeder Einzelheit in Rhythmus, Dynamik und Artikulation aufs Feinste mit ihrer Duo-Partnerin abgestimmt.<br />
Den letzten Programmpunkt bildete die fast 30minütige C-Dur Fantasie, die Schubert ein Jahr vor seinem Tod geschrieben hat. Isabelle Faust glänzte in diesen letzten aufbrausenden Stürmen noch einmal mit einem satten Klang in allen Tonlagen und leidenschaftlicher Melodieführung, bei der ihr<br />
Spannungen<br />
die Töne und die Haare nur so um die Ohren flogen. Als Gegenpol dazu standen die harmonischen Rückungen der komplexen Klavierbegleitungen mit ewig hinausgezögerten Spannungsakkorden, deren Auflösungen von der Pianistin geschmackvoll zurückgenommen wurden. Einzig eine ausgedehnte Pizzicatostelle ging in den wilden Wellenbewegungen des Flügels etwas unter.<br />
Der Förderverein Junge Geiger hat mit dieser Veranstaltung allemal einen kulturellen Volltreffer gelandet, und die im Publikum zahlreich vertretenen Geigen-Youngsters der Jugendmusikschule haben für die nächste Zeit sicherlich einen Motivationsschub bekommen.</p>
<h5 style="text-align: right;">ANJA MORCZINEK, KREISZEITUNG/ BÖBLINGER BOTE  22.10.1991</h5>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Sechzig zwischen drei und zwanzig</title>
		<link>https://www.junge-geiger.de/sechzig-zwischen-drei-und-zwanzig/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gastautor]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 Sep 1989 15:28:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<category><![CDATA[Suzuki-Gruppe]]></category>
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					<description><![CDATA[Großangelegtes Vorspiel von Violinschülern im Odeon &#8211; Kooperation Böblingen &#8211; Sindelfingen SINDELFINGEN. Rund um das Thema „Violinspiel“ ging es bei einem „Musizier- und Arbeitswo­chenende für junge Geiger“, wel­ches die Fachbereiche...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Großangelegtes Vorspiel von Violinschülern im Odeon &#8211; Kooperation Böblingen &#8211; Sindelfingen</h2>
<p>SINDELFINGEN. Rund um das Thema „Violinspiel“ ging es bei einem „Musizier- und Arbeitswo­chenende für junge Geiger“, wel­ches die Fachbereiche der Mu­sikschulen Böblingen und Sindel­fingen unter ihren jeweiligen Lei­tern Siegfried Pöllmann und Ruth Lesch-Michel veranstalteten. So fanden sich in dieser ersten Co- Produktion der beiden Institute rund 60 Geiger zwischen drei und 20 Jahren ein. Instrumentales Zu­sammenspiel vom Duo bis zum kleinen Orchester stand auf dem Programm; ein Kurs für Streich­quartett mit jungen Erwachsenen rundete das Angebot ab. Für die Eltern der Kinder und „Zaungä­ste“ gab es ein Begleitprogramm, welches Filmvorführungen über große Geiger, aber auch ein Semi­nar über die sogenannte „Alexan­dertechnik“ &#8211; wir berichteten &#8211; vorsah.</p>
<p>Höhepunkt der Tage aber war, neben einigen sehr gelungenen Vorspielen der Seminarteilneh­mer, ein Solistenkonzert, zu dem die Veranstalter herausragende Nachwuchsgeiger aus der Region einluden. So traten Schüler der be­kannten Pädagogin Prof. Hedwig Pahl aus Stuttgart auf, aus Lauffen kamen Schüler von Gisela Mogal- la-Dietz und auch Brigitte Lang aus Dettenhausen stellte ihre be­gabteste Schülerin vor, die jetzt bei Frau Nagatomi in Stuttgart ausgebildet wird.</p>
<p>Zwei Schüler aus Böblingen eröffneten den Abend: Thomas Eberle und Julian Wagner, beide aus der Klasse von Siegfried Pöll­mann, zeigten, wie weit man bei weniger als zweijähriger Ausbil­dungszeit kommen kann. Mit Sät­zen von Vivaldi bewiesen sie Aus­druckswillen und frühe Persön­lichkeit bei solider Technik &#8211; über einige Stolperstellen sah man hier gerne hinweg. Julia von Nieswandt (Pahl) bot mit ihrer Schwester Mi­riam am Flügel das frische Concer­tino der polnischen Komponistin Gracyna Bacewicz.</p>
<p>Bereits hier hatte man es mit der sehr runden Leistung einer enga­gierten Geigerin zu tun, die mit viel Beifall bedacht wurde. Jutta Heidinger (Mogalla-Dietz), beglei­tet von ihrer Schwester Sabine, brachte den Prestosatz der Sonati­ne von Dvorak: auswendiger Vor­trag, Temperament und sehr gute Intonation kennzeichneten diesen Vortrag. Stilistisch ganz ausge­zeichnet musizierte Melina Kim (Pahl) mit Michael Hajek ein Ron­do von Mozart; Maya Koch (Lang) verblüffte die Zuhörer mit Praeludium und Gavotte aus der E-Dur Partita von J. S. Bach, wobei sie stupende Technik, kolossales Ge­dächtnis und erstaunliche Reife der Interpretation zeigte.</p>
<p>Die letzten beiden Geiger jedoch zogen die begeisterten Zuhörer re­gelrecht in Bann: Katrin Adel­mann (Mogalla-Dietz) verstand es, mit den Zigeunerweisen von Sarasate eine große Palette an Klang­farben zu entwickeln. Sie traf den Charakter der Komposition mit großem, warmem Ton, vermied je­doch jeglichen Ansatz zur Über­treibung und war technisch derart sicher, daß man diesen Stücken auch nicht die harte analytische Arbeit anmerken konnte. Ebenso Tina Kim (Pahl) mit dem ersten Satz des d-Moll-Konzertes von Wieniawski. Die sehr persönlich­keitsstarke Geigerin bot vollende­tes Violinspiel: sonorer Ton, sehr differenziertes Vibrato und große Souveränität in den technischen Mitteln.</p>
<p>Sehr klangschön und transpa­rent assistierte hier die Böblinger Pianistin Marie-Louise Eberle- Fischli am Flügel. Die Meinung nach dem Konzert war ungeteilt. So etwas muß wiederholt werden. Geigenkinder und ihre Eltern wer­den nachhaltig motiviert und den jungen Künstlern wird Gelegen­heit gegeben, ihre Stücke vor Pu­blikum auszuprobieren, ihr Kön­nen unter Beweis zu stellen.</p>
<p>MICHAEL KÖPPE, SZ/BZ 2. September 1989</p>
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		<title>Suzuki Gruppe</title>
		<link>https://www.junge-geiger.de/suzuki-gruppe/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[S.H. Pöllmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Apr 1988 09:53:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Suzuki-Gruppe]]></category>
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		<h2>Unterricht nach der Suzuki-Methode</h2>
<p>Hier sehen Sie Impressionen aus verschiedenen Situationen im Einzel- und Gruppenunterricht.<br />
Die Kinder kamen drei Mal (!) pro Woche, zwei Mal 20 Minuten zum Aufbau und Kontrolle der Haltung,<br />
ein Mal in eine Gruppenstunde, wo Erlerntes spielerisch praktische Anwendung fand.</p>
<p>Gruppenunterricht ist zum Aufbau einer technischen Basis im Violinspiel auf Dauer kaum geeignet, erzeugt  aber ungeahnte<br />
Motivation durch soziale Verbinungen. Auch heute noch, dreißig Jahre später gibt es Kontakte<br />
zwischen den Schülern der &#8222;ersten Generation&#8220;.</p>
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